Analog Fotografie Exa-1B
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#ANALOG2018

Analog Fotografie Exa-1B

Ich bin in Zeiten von analog Fotografie und Film Aufnahmen aufgewachsen.

Alexander Klose

Analog Fotografie hat mich früher stetig begleitet und dass, ohne das ich es selbest richtig wahr genommen habe. Bei Ausflügen und im Schullandheim, bei Freizeiten und den ersten Partys war immer eine kleine Kamera dabei. Dazu gab es 3 x 36 Fuji Filme. Die in der grünen 3er pack eben.  Einfach um ein paar Fotos mit heim zu bringen und den Eltern, meinem Oma und später den Kumpels einen Einblick in das eigene Leben geben zu können. Ihr kennt sicher den Momet wo man bei Schlecker stand und voller Erwartung den Umschlag öffnet. Das war der HAMMER und das macht analoge Fotografie für mich so einzigartig.

Deshalb habe ich mir eine EXA 1B mit einem 50mm 1,8 m42 zugelegt.

 
Nix mit Liveview oder interner Belichtungsmessung geschweige denn Autofokus, einfach mal durch ballern und schauen was rauskommt.
Mit 36 Aufnahmen mit einem max. Shutter (Belichtungszeit) von 1/175 und einem Lichtschachtsucher ist Kommunikation, stillhalten, Geduld, Geschick und etwas Glück gefragt. Oh, Koordination von Augen und Händen würde ich auch noch dazu nehmen, denn jeder der schonmal einen Lichtschachtsucher verwendet hat weiss, dass alles spiegelverkehrt zu sehen ist. Ist ja auch eigentlich logisch.
Dafür freue ich mich jedes mal wenn ich die Kamera in die Hand nehme, denn ich erinnere mich an jede Auslösung. Ausserdem bin ich konstant am überlegen, wie jedes einzelne Foto wohl aussieht wenn ich einen Abzug in der Hand halte.

Warum eine EXA 1B?

Mein Bruder wollte seiner Freundin eine analoge Kamera zu Weihnachten schenken. Ich hatte auch schon lang mir dem Gedanken gespielt mal wieder eine an zu schaffen. Ich habe 2 von meinem Opa geerbt, doch leider sind die guten nicht mehr in so gutem Zustand. Also einfach Ebay Kleinanzeigen auf und los gesucht. Nach unserem Besuch bei der Lindberg Ausstellung in München hatte ich natürlich Bock auf irgendwas mit Nostalgie. Was passt da besser als ein Lichtschachtsucher? Die Dinger sind unhandlich, spiegelverkehrt, außerdem dreckig und ungenau. Aber irgendwie so faszinierend, denn die eingefangene Einstellung sieht darin unglaublich plastisch aus und hat eine faszinierende Anmutung. Das nächste Kriterium war ein M42 Mount. Damit hatte ich schon Erfahrung als ich die Objektive meines Opas an der Panasonic GH2 adaptiert habe.

Sehr cinematischer Look kommt damit auf, denn es ist nicht alles so super scharf aber hat trotzdem schicke Details und günstig sind die alten Objektive auch noch. Was mir noch wichtig war, dass keine Batterien benötigt werden. Komplett analog mit aufziehen und drehen soll es sein. Nach etwas recherche bin ich also bei der EXA 1B gelandet. Die Angebote kommen sehr günstig daher und bei meinem hatte ich für 25 Euro mit Versand noch 2 50mm 1.8er Objektive, einen normalen Sucher (welchen man bei Verwirrung gegen den Lichtschachtsucher tauschen kann) und einen Lichtmesser im Gepäck. Dieser ist von Vorteil, denn die Kamera hat keinen. Also entweder aus Erfahrung wissen wie hell es beim Objekt ist oder einfach messen. Ersteres hoffe ich zu lernen!!!

Ich bin übertrieben gespannt auf die ersten Negative.

Jetzt brauche ich nur noch Tipps wo ich am besten zum entwickeln hin gehen soll. Informationen habe ich schon bei bekannten Drogerien geholt und weiss das es auf jeden Fall noch ohne Probleme machbar ist. Wenn jemand aber noch einen Geheimtip hat, gerne her damit!
 
Alexander Klose

Vor sechs Jahren habe ich diesen Trailer gedreht.

Panasonic GH2 und ein manuelles 50mm M42 Pentaflex mit Adapter.

Aus der EXA Faszination ist ausserdem dieser Film Entstanden

Gedreht haben wir im Rahmen des 99 FireFilms Awards 2018

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